Am Abreisetag spielt das Wetter leider nicht wie gewünscht mit. Es ist veränderlich, Regenschauer ziehen über das Land, so bleibt das Cabriodach eben geschlossen. Das ist aber ganz in Ordnung so. Nach der langen Trockenzeit sehnt man sich tendenziell sowieso eher nach Regen und kühleren Temperaturen. Zumindest für ein paar Tage. Nach dem Frühstück und den üblichen abschliessenden Verrichtungen laden wir unser Gepäck ins kleine Rote und tuckern gemütlich los. Raus aus Zürich, an den Rhein, auf der Landstrasse bis Basel und durch Basel hindurch. Dann über die Grenze nach Frankreich und durch die wellige Landschaft des Sundgau. Der Mais steht hoch. Die Wälder sind tiefgrün. Nur an den ausgedörrten Rasenflächen in so manchem Garten sieht man, dass es schon lange nicht mehr richtig geregnet hat. Mittags pausieren wir in Altkirch, erfreuen uns an den bunten Dachziegel der Häuser und fragen uns, ob diese Stadt hier floriert oder ob sie auch bald von innen nach aussen zerfallen wird, wie so viele andere Städte, durch die wir in den letzten Jahren in Deutschland und Frankreich gekommen sind.
 

Immerhin gibt es hier in der Innenstadt kleinere Läden und Geschäfte, nicht alles scheint den grossen Discountern in den Gewerbegebieten zum Opfer gefallen zu sein.

Wir nehmen den Stadtverkehr in Belfort auf uns, kümmern uns jedoch nicht um Altstadt, Festung, Sehenswürdigkeiten, denn es zieht uns aufs Land. Bald nähern wir uns Ronchamp, der kleinen Stadt mit der auf einer Anhöhe errichteten, an einen Champignon erinnernden Kirche von Le Corbusier. Wir folgen Hinweisschildern und checken ein paar Minuten später in einem ruhig gelegenen Landhotel ein.

Siesta. Der Rest des Tages zur freien Verfügung. Abends dann recht gute regionale Küche im gut besuchten Hotelrestaurant.

 
       
   
In Altkirch beglückt uns für ein paar Minuten die Sonne ...  
   
...ihr Licht bringt die farbigen Dachziegel zum Glänzen.  
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