Der grosse Wanderer
Mit diesem Beinamen konnte ich mich wirklich noch nicht schmücken. Zwar war ich immer schon gern zu Fuss unterwegs, und es fehlte garantiert nicht am geeigneten Schuhwerk. So richtig hat es mich bisher einfach nie gepackt. Immer stand da etwas zwischen mir und dem Wandern. Entweder zickte der Rücken oder es gebrach mir sonstwie an Ausdauer oder Motivation. Doch, wie unser aktueller Literaturnobelpreisträger einst schrieb: The times they are a-changin'. Während unseren letzten fahrradlosen Ferienreisen unternahmen wir immer wieder immer öfter immer längere Spaziergänge, die ich in zunehmendem Masse genoss. Und wie halt bei mir so üblich, sprang daraufhin allmählich das Kopfkino an...    Im Herbst 2016 spielt es folgenden Film ab, gewissermassen ein Roadmovie: Man könnte doch - und das ist bestimmt auch für mich nicht all zu utopisch gedacht -  mal von zuhause aus zum Bodensee wandern und anschliessend um diesen herum. Anfangs könnte man ja einzelne Tagestouren planen und mit Tram, S-Bahn oder Zug an- und abreisen, später dann vielleicht mehrere Tage am Stück unterwegs sein. Man müsste nur den richtigen Zeitpunkt finden, sein Herz in die Hand nehmen und den ersten Schritt machen...
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